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Politik

Europapolitik – mit Herz, Leidenschaft und Verstand

thumbnailWenn ich mit meinem Vater Franz Josef Strauß und Angehörigen seiner Generation über Europa, den europäischen Binnenmarkt oder die europäische Einigung diskutiert habe, dann hatten diejenigen, die Krieg und Nachkriegszeit, Not, Vertreibung und Zusammenbruch erlebt hatten, stets eine zentrale Überzeugung: Die europäische Einigung bewahrt uns davor, dass Europäer irgendwann einmal wieder aufeinander schießen.

Heute ist für uns der Frieden in Europa selbstverständlich. Die Staaten Europas verbindet eine starke Interessenpartnerschaft, die Völker fühlen sich als Angehörige befreundeter Nationen und in 18 von 28 EU-Staaten zahlen wir mit demselben Geld.

Mein Sohn ist im Jahr des Mauerfalls geboren und spürte nie etwas von der „Bedrohung aus dem Osten”, die zu meiner Jugendzeit noch ganz real war. Die Anziehungskraft der EU, die Besinnung auf ein gesamteuropäisches Erbe und die Faszination des Gedankens einer gemeinsamen europäischen Zukunft haben den Fall des Eisernen Vorhangs und die Wiedervereinigung Deutschlands ermöglicht.

Europa ist eine in der Weltgeschichte einmalige Friedenswerkstatt. Doch damit ist sein Auftrag noch nicht erledigt. Als starke und schlagkräftige Einheit muss es die Sicherheit und den Wohlstand der Bürgerinnen und Bürger schützen und in den Bereichen für sie arbeiten, in denen die Nationalstaaten alleine nicht mehr ausreichend handlungsfähig sind: Bei der Bedrohung durch den internationalen Terrorismus wie durch eine ungesteuerte Einwanderung, bei der Bewältigung der Finanzkrise wie bei der Nutzung der Chancen der Globalisierung. Europapolitik darf daher niemals zu kurzatmig sein, niemals ohne Vision, niemals nur auf Wahltermine ausgerichtet. Die Arbeit im EU-Parlament ist daher nicht nur ein Job für mich – ich betreibe sie mit Freude und Leidenschaft.

thumbnailIch möchte durch meine Arbeit im Europäischen Parlament meinen Teil zu dem großen, noch unvollendeten Werk „Europa” beitragen. In den letzten Jahren war nur wenig von der historischen Faszination die Rede, die vom Zusammenwachsen eines ganzen Kontinents ausgeht. Dafür standen Negativstichworte wie Bürokratie, Regelungswut und Bürgerferne zu stark im Fokus. Auch die negativen Erscheinungen der Globalisierung machen Menschen Angst.

Gegen Bürgerferne und Angst vor der Globalisierung hilft nur eins: Bürgernahe Abgeordnete, die ihre Hand am Puls der Menschen haben. Eine solche Abgeordnete will ich für Bayern und die Region Oberfranken sein. Oberfranken hat in der Vergangenheit viele Herausforderungen gut bewältigt, es hat seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt und ist für die Zukunft gut gerüstet. Bei vielen Betriebsbesuchen und in vielen Gesprächen habe ich das große Potential kennengelernt, das unsere Region in sich trägt. Ich will deshalb auch in den nächsten fünf Jahren, in der neuen Legislaturperiode 2014-2019, im Europäischen Parlament mit Kraft und Herzblut, aber auch mit Härte und Durchsetzungsfähigkeit, wenn es darauf ankommt, für die Interessen Oberfrankens und Bayerns in Europa eintreten. Ich lade Sie ein, diesen Weg mit mir zu gehen und bitte Sie um Ihre Stimme bei der Europawahl am 25. Mai 2014.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre

Monika Hohlmeier




Monika Hohlmeier

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